Italien 2016: Tag 12 - Mit dem Zug zurück nach Innichen

Gleich nach dem Frühstück spazierten wir zum Bahnhof Venezia Santa Lucia um Zugtickets für uns und unsere Fahrräder zurück nach Innichen zu organisieren. Walter hatte schon im Vorfeld mögliche Züge für uns herausgesucht und sogar einen Eurocity gefunden, bei dem wir nur einmal umsteigen müssten und der auch unsere Fahrräder mitnehmen würde. Beim Bahnschalter stellte sich allerdings schnell heraus, dass wir wieder vor einem ähnlichen Problem wie bei unserer Flitterwochen-Radlreise standen: der gewünschte Zug war kein italienischer sondern ein deutscher Zug und daher ist die Fahrradmitnahme nur bei einem deutschen Zugschalter buchbar. Aha. Also doch wieder die Bummelzugvariante mit mehrmaligem Umsteigen und noch dazu viel früher als geplant. Statt nochmals durch die schöne Lagunenstadt zu spazieren ging es mit den Fahrrädern gleich zum Bahnsteig. An dieser Stelle müssen wir trotzdem erwähnen wie bemüht der Beamte am Bahnschalter war - auch wenn er uns trotzdem nicht helfen konnte ;-)






Nachdem die Radstrecke nach Venedig von vielen befahren wird, trafen wir am Bahnhof und im Zug einige Gleichgesinnte. Trotzdem war der Platz für Fahrräder SEHR begrenzt. Gerade einmal acht bis zehn Fahrräder fanden in dem dafür vorgesehen Miniraum Platz. Auch nach dem Umsteigen in Verona änderte sich dies nicht und auf der weiteren Strecke wurden sogar zahlreiche Fahrradfahrer an den Bahnhöfen abgewiesen obwohl diese gültige Tickets hatten...




Das änderte sich als wir in Franzensfeste in den Zug nach Innichen stiegen. Beinahe in jedem Waggon gab es Plätze für Fahrräder zu finden! Also unseretwegen darf sich Südtirol gerne auch weiterhin das "Fahrradland" nennen :-)




Die Strecke, die wir an diesem Tag mit dem Zug zurücklegten, waren wir in den letzten Tagen mit dem Fahrrad gefahren. Auch für uns ziemlich beeindruckend :-)




Als wir in Innichen aus dem Zug kletterten, waren wir wieder am Anfang unseres Urlaubs angelangt. Nur hatten wir nun viel mehr Farbe im Gesicht - und an den Wadeln ;-)





Die Temperaturen in Innichen unterschieden sich stark von den Temperaturen, die wir noch in der Früh in Venedig genossen hatten. Julia musste ihre ganze Fahrradtasche ausleeren um an die nun nötige Fahrradjacke zu gelangen ;-)




Trotzdem gönnten wir uns noch eine wohl verdiente Kaffeepause beim Grauen Bär :-)





Auf dem Parkplatz genossen wir noch kurz einen letzten Blick auf das schöne Bergpanorama, dann ging es auch schon wieder nach Hause. Schön wars! ♥





Hier noch ein kurzer Überblick über unsere gesamte Route:

Route: Innichen - Brixen - Bozen - Kurtatsch an der Weinstraße - Trento - Riva del Garda - mit der Fähre nach Sirmione - Verona - Vicenza - Padua - Venedig - mit dem Zug zurück nach Innichen
Strecke: 526,3km
Bergauf: 3.783m
Bergab: 4.949m


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